Beobachtungen…

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Ein Jahr Pandemie…
was hat sich in in der Praxis seitens der Patienten geändert?
Schon in den ersten Wochen dieser globalen Entwicklung war zu spüren: Etwas ist im Wandel. Klar, werden Sie sagen. Ein solches Geschehen geht immer mit Veränderung einher. Richtig. Und Wandel ist nötig für Reifung. Heute soll es aber in aller Kürze um das gehen, was Klienten zu mir führt.
Die Beschwerden haben sich verlagert. Sie sind systemisch angesiedelt, komplex und nicht selten älteren Ursprungs mit neuem Gesicht.
Hierunter finden sich Menschen, die mit der bisher gewählten Lebenseinstellung inzwischen oft an ihre Grenzen stoßen, sich ausgebrannt fühlen, an einem Schmerzsyndrom leiden, bei sich Hochsensibilität festgestellt haben und darunter leiden; sich Schlafstörungen abzeichnen, Schwierigkeiten haben, sich abzugrenzen und den Weg in ein selbstbestimmtes, erfüllteres Leben zu gehen.
Kein leichter Weg! Dennoch gibt es Hoffnung. Durch mehrgleisige Therapieansätze und intensiver Selbstarbeit kann der individuelle Prozess vorangetrieben werden.
Natürlich ist dafür nicht einzig und allein die Pandemie verantwortlich aber sie zeigt uns schonungslos die Bereiche auf, an denen wir lernen dürfen.
Wir können also nur an dieser Krise reifen und wachsen.