Stressregulation

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Stress betrifft Jeden mehr oder weniger. Jeder kennt ihn als beflügelnden Aspekt innerhalb eines Prozesses aber auch als limitierenden Faktor.

Hans Selyes, Vater der Stressforschung, hat die Definition von Stress zusammengefasst:

„Stress ist die Summe aller Adaptionsvorgänge und Reaktionen körperlicher wie psychischer Art, mit denen ein Lebewesen auf seine Umwelt und die von innen und außen kommenden Anforderungen reagiert.“

Stress ist somit ein essentieller Teil unseres Lebens. Er bestimmt unser Handeln, unsere Evolution. Ohne ihn kann es keine Weiterentwicklung geben.

Krankmachend ist er dann, wenn es zwischen Anspannungs- und Entspannungsphasen ein dauerhaftes Missverhältnis gibt. Dies führt nachweislich zu organischen Veränderungen. Dies wurde auch der WHO dargelegt, woraufhin sie chronischen Stress zur größten Gesundheitsgefahr unseres Jahrhunderts erklärt hat.

Durch empathisches Beobachten, Analyse und gleichzeitige Förderung der Gewebeelastizität mittels osteopathischer Techniken, können erlernte Muster überwunden, Stress besser verarbeitet werden und eine der Gesundheit zuträglich Adaption erfolgen.

Kaiserschnitt I

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Kaiserschnitt,(lat. sectio caesarea) bedeutet die Entbindung eines Kindes mittels Einschnitt der Bauchdecke und der Gebärmutter.
Ursprünglich war diese Operation medizinischen Situationen vorbehalten, in denen ein Kind aus verschiedensten Gründen, nicht über den vaginalen Weg entbunden werden konnte.
Seit etlichen Jahren werden weitaus mehr Kaiserschnitte auf den Wunsch der Eltern ausgeführt. Verhältnismäßig selten sind es heute (laut WHO) medizinische Indikationen.

Beim primären Kaiserschnitt haben die Wehen noch nicht eingesetzt, die Fruchtblase ist intakt, die Geburt hat noch nicht begonnen. Dies ist auch der Fall bei einem Wunschkaiserschnitt. Gründe können sein:
-Lageanomalien
-Erkrankungen von Mutter u/o Kind
-Lebensgefahr
-Kind zu groß für den Durchtritt durch mütterliches Becken

Beim sekundären Kaiserschnitt hat die Geburt bereits begonnen. Angewendet wird er bei
-Stillstand der Geburt
-Kindskopf in ungünstiger Lage
-Sauerstoffunterversorgung/Anstieg der kindlichen Herzaktivität
 
Kommt es ohne oder auch mit o.g. „Startsignalen“ zu
-Plazentaablösung
-Gebärmutterriss
-akuter Schwangerschaftsvergiftung oder
-anderen schwerwiegenden Komplikationen,
wird ein sog. Notkaiserschnitt (Notsectio) eingeleitet. Im Vgl. zu o.g. Sectiones, ist Frau binnen weniger Minuten im OP und in Vollnarkose. Hier darf Papa im Gegensatz zur Sectio mit regionaler Betäubung nicht anwesend sein.

Durch den Wegfall geburtsfördernder Wehen, die Mutter und Kind für ihr Zusammenspiel benötigen, durch das Fehlen des Weges durch den Geburtskanal, durch den schnellen Wechsel intra- zu extrauterin können (müssen aber nicht) sich Vielfach werden Komplikationen ergeben. Diese werden mehr und mehr untersucht & diskutiert.
Exemplarisch seien genannt:

– Atemnotsyndrom (Fruchtwasser wird nicht wie bei der vaginalen Geburt aus der Lunge gepresst).
– Mangelnde Ausschüttung von Stresshormonen (werden bei vagianaler Geburt durch die Wehen ausgelöst und unterstützen das Baby auf seinem Weg. Ein Fehlen desselben kann sich ebenso negativ auf die Lungenentfaltung auswirken.)
– Anzeichen einer deutlich höheren Rate an asthmaerkrankten Kindern bei Kaiserschnittgeburt.
– Häufiger sich einstellende Allergien und Infektioskrankheiten (durch den fehlenden Austausch mit mütterlichen Darmbakterien).

Sollte ein Kaiserschnitt medizinisch erforderlich werden -und das ist ohne Zweifel lebensrettend- sollten wir uns aber nicht nur etwaige Komplikationen auf körperlicher Ebene anschauen sondern uns auch emotional in seine Lage versetzen. Siehe hierzu Teil II. Zu lesen ab August.