Babykörpersprache

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Warum Traumatherapie bei Babies?

Auf der Reise in und durch das Leben nehmen wir alle unangenehme oder auch lebensbedrohliche Situationen, Schock oder Traumen auf sehr unterschiedliche Weisen wahr. Die meisten unserer emotionalen aber auch physischen Schmerzen haben ihren Ursprung in der frühen Lebensphase.

Da sich das kindliche Gehirn noch in der intensiven Entwicklungsphase befindet, können sie negative Einflüsse schneller überwinden als wir Erwachsene.
Auch heute sind perinatale Traumen noch nahezu ein Tabu. Dabei ist die frühkindliche Zeit Prägung für alles, was kommt: Wie wir mit Stress umgehen, wie wie mit Übergängen oder Abschied umgehen, wie wir essen, wie wir denken, sogar wie wir mit Intimität umgehen. Alles wird in einer kleinen Zone des Hirns namens Amygdala gespeichert. Hier werden Gefahrensituationen gesammelt und eine Reaktion ausgelöst.

Nehmen wir an, ein Erwachsener würde auf Grund eines Erlebnisses anfangen, zu weinen: Wir würden nicht darum bitten, aufzuhören oder „Schhhhh…., alles wird gut“ sagen. Wir würden die Geschichte erzählen lassen, um eine Besserung zu initiieren.

Wird ein Schmerz nicht ‚weggesperrt, können Kinder diesen überwinden und müssen sich weniger schützen, denn:
Wenn ein Baby leidet, leidet die ganze Familie.
(Quelle: Carlton Terry)

Infothema Embryologie II (Die Sinne)

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Ab etwa seinem 55. Lebenstag ist ein kleiner Embryo in der Lage, einzelne Teile seines Gesichtes wahrzunehmen. Es folgt ab der 12. Woche der ganze Körper, mit Ausnahme der hinteren und oberen Kopfpartie, die aus gutem Grund, verhältnismäßig berührungsunempfindlich bleiben. Steht das Kind unter Stress, können sich Berührungsängste, auffälliges Verhalten, Lernstörungen oder motorische Einschränkungen zeigen. Ebenfalls sehr früh, entwickelt sich der Gleichgewichtssinn des Kindes, welche ihn die Körperstellung im Raum wahrnehmen lässt. Einschränkungen hier lassen ihn seine Position nicht mehr richtig einschätzen, was zu einer veränderten Lage bei Geburt führen kann. Unterstützt werden können Mutter und Kind durch Behandlungen, die dafür sorgen, dass die Gebärmutter sich frei bewegen kann.
Das Sehen beginnt in den ersten 30 Tagen nach Augenanlage. Leidet das Kind an Kompressionen durch seine Lage im Bauch, kann es auch lange Zeit später Probleme mit der räumlichen Wahrnehmung, Schreiben oder Rechnen haben. Der Geruchssinn eines Kindes ist zwar komplett angelegt, wird aber erst nach Geburt durch die Duftdrüsen der Mutter aktiviert.
(Das Geburtstrauma – Norbert Neumann)

Gesundheitsthema für Frauen: Befruchtung

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Gesundheitsthema Schwangerschaft: Befruchtung

Im nächsten Themenbereich `Schwangerschaft´ soll die Stunde 0 genauer beleuchtet werden: Die Befruchtung.
Was passiert in diesem Moment?
Wie kommt neues Leben zustande?
Was kann dies verhindern?

Kurz vor der Befruchtung läuft im Körper der Frau ein wahrer Krimi ab: Ca. 100 Millionen Samenfäden machen sich auf durch ein für sie eher feindlichen Milieu. Hierbei sterben bereits die allermeisten von ihnen ab. Wer überlebt, schlägt sich weiter bis zur Gebärmutter durch. Doch was nun? Ohne Hilfe geht’s nicht weiter und so sind sie auf die Lockstoffe im Bereich des Gebärmutterhalses angewiesen. Nur mit ihrer Hilfe können sie weiter bewegt werden. Aber – Das Ausruhen hat fatale Folgen: Der Schleim mit den Lockstoffen sortiert gnadenlos aus. Wer dem Test nicht Stand hält, fliegt raus. Übrig bleiben nur die Besten der Besten.
Nach diesem Wettkampf folgt der Nächste: Gerade einmal acht Stunden bleiben zur Befruchtung. Nur so lange ist die Eizelle befruchtungsbereit. Dem gegenüber stehen fünf Tage, die Spermien im Eileiter überleben können. Falls gerade keine Eizelle zur Stelle ist.
Was passiert jetzt mit dem Spermium, dass in die engere Auswahl kam? Nicht etwa das Schnellste siegt. Nein. Dasjenige, das am Stärksten auf Lockstoffe der Eizelle reagiert, macht das Rennen. Im Anschluss wird für die Konkurrenz der Weg versperrt. Während draußen Körper die Überbleibsel des Kampfes beseitigt, steuern im Inneren Ei und Samenzelle aufeinander zu und beginnen, alle nötigen Chromosome zu bilden: Der Beginn eines neuen Lebens.

Was kann diesen Krimi verhindern?
-Ein hormonelles Missverhältnis, welches sich negativ auf den Zyklus auswirkt.
-Eine abnorme Anlage der Eierstöcke, die die Eiproduktion negativ beeinflusst.
-Eine abnorme Anlage der Eileiter, die ein Ei nicht weitergeben können.
-Einengung oder Verschluss des Eileiters, was den Transport ebenfalls ver- oder behindert.
-Abnorme Anlage der Spermien oder eine organische Einschränkung.

Diese Eventualitäten müssen schulmedizinisch abgeklärt werden. Für nicht organische Ursachen (Altes Narbengewebe, abgeheilte Entzündungen, Blockaden, Stress…) kann der Weg zum Osteopathen sinnvoll sein.
Quelle Bild: Anette Schulz

Fortbildung

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Regelmäßige Fortbildungen sind selbstverständlich und erforderlich, um ein hohes Behandlungsniveau zu garantieren. Für Sie habe ich im Januar das nächste postgraduate Seminar besucht: „Stress- und psychoregulative Mechanismen des Menschen – Osteopathische Möglichkeiten aus der Sicht des Herzens“