Wenn Musik weh tut

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Wer sein Instrument viel in der Hand hat, kommt meist irgendwann an seine Grenzen. Die technischen Grundlagen wollen erweitert werden aber der Körper streikt. Je nach Instrument sind Blockierungen oder Verspannungen in der Halswirbelsäule, Schmerzen in der wirbelsäulennahen Muskulatur, Kieferblockaden, Sehnenscheidenentzündungen und Vieles mehr beobachtbar.
Leider gehört auch heute das Fach Musikergesundheit noch nicht flächendeckend zum Lehrplan und als Laienmusiker ist man meist nur mit dem Fachwissen seines eigenen Lehrers vertraut.
Unter Schmerzen spielen viele Profimusiker viele Stunden pro Tag, ohne dass ihre Kollegen auch nur erahnen, dass es dem Pultnachbarn nicht besser ergeht. Warum?
Einerseits möglicherweise aus Konkurrenzdenken, andererseits evtl. auch aus mangelndem Eingeständnis einer Schwäche. Zuletzt droht womöglich eine berufliche Umorientierung weil der bloße Gedanke an das Instrument schon Reaktionen hervorruft.
Was wäre aber wenn wir uns die Schwäche zu Nutze machten? Analysierten woher sie rührt, sie überflüssig machten und mit einem gesünderen Körper und gestärkten Bewusstsein über uns hinaus wachsen könnten?