Infothema Embryologie I (Morphologie)

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Nach dem Verschmelzen von Samen und Eizelle, wandert die Zygote innerhalb weniger Tage in die Gebärmutter. Die Zellen beginnen sich zu vervielfältigen. Der Zellhaufen ist zu diesem Zeitpunkt bereits von einer Schutzhülle umgeben. Besteht der Zellhaufen aus bis zur 32 Einzelzellen, erlebt das kleine Bündel seine erste Geburt, denn es verlässt seine bisherige Höhle und nistet sich nun komplett in die Gebärmutterschleimhaut ein; umgeben von der eigentlichen Embryohülle. Kommt es in dieser Zeit zu Fehlbildungen, reagiert der Körper nach dem „Alles-oder-nichts-Gesetz“ und wird den Zellhaufen vor endgültiger Einnistung abstoßen (Das Geburtstrauma – Norbert Neumann).
Für werdende Eltern ein schwacher Trost: Die Natur praktiziert hier natürliche Auslese, sodass das stärkste und gesündeste Leben siegt.
Verläuft alles normal, wird ab Woche 3 die Entwicklung der ersten Organe stattfinden. Unglaublich aber wahr: Bereits um den 55. Tag der Schwangerschaft sind schätzungsweise 90 % aller benötigten Strukturen in ihrer Anlage vertreten (Das Geburtstrauma – Norbert Neumann) …ein fertiges Menschlein wächst heran.

Gesundheitsthema für Frauen: Befruchtung

Veröffentlicht am Schreib einen Kommentar

Gesundheitsthema Schwangerschaft: Befruchtung

Im nächsten Themenbereich `Schwangerschaft´ soll die Stunde 0 genauer beleuchtet werden: Die Befruchtung.
Was passiert in diesem Moment?
Wie kommt neues Leben zustande?
Was kann dies verhindern?

Kurz vor der Befruchtung läuft im Körper der Frau ein wahrer Krimi ab: Ca. 100 Millionen Samenfäden machen sich auf durch ein für sie eher feindlichen Milieu. Hierbei sterben bereits die allermeisten von ihnen ab. Wer überlebt, schlägt sich weiter bis zur Gebärmutter durch. Doch was nun? Ohne Hilfe geht’s nicht weiter und so sind sie auf die Lockstoffe im Bereich des Gebärmutterhalses angewiesen. Nur mit ihrer Hilfe können sie weiter bewegt werden. Aber – Das Ausruhen hat fatale Folgen: Der Schleim mit den Lockstoffen sortiert gnadenlos aus. Wer dem Test nicht Stand hält, fliegt raus. Übrig bleiben nur die Besten der Besten.
Nach diesem Wettkampf folgt der Nächste: Gerade einmal acht Stunden bleiben zur Befruchtung. Nur so lange ist die Eizelle befruchtungsbereit. Dem gegenüber stehen fünf Tage, die Spermien im Eileiter überleben können. Falls gerade keine Eizelle zur Stelle ist.
Was passiert jetzt mit dem Spermium, dass in die engere Auswahl kam? Nicht etwa das Schnellste siegt. Nein. Dasjenige, das am Stärksten auf Lockstoffe der Eizelle reagiert, macht das Rennen. Im Anschluss wird für die Konkurrenz der Weg versperrt. Während draußen Körper die Überbleibsel des Kampfes beseitigt, steuern im Inneren Ei und Samenzelle aufeinander zu und beginnen, alle nötigen Chromosome zu bilden: Der Beginn eines neuen Lebens.

Was kann diesen Krimi verhindern?
-Ein hormonelles Missverhältnis, welches sich negativ auf den Zyklus auswirkt.
-Eine abnorme Anlage der Eierstöcke, die die Eiproduktion negativ beeinflusst.
-Eine abnorme Anlage der Eileiter, die ein Ei nicht weitergeben können.
-Einengung oder Verschluss des Eileiters, was den Transport ebenfalls ver- oder behindert.
-Abnorme Anlage der Spermien oder eine organische Einschränkung.

Diese Eventualitäten müssen schulmedizinisch abgeklärt werden. Für nicht organische Ursachen (Altes Narbengewebe, abgeheilte Entzündungen, Blockaden, Stress…) kann der Weg zum Osteopathen sinnvoll sein.
Quelle Bild: Anette Schulz