Begleitung eines schreienden Babies

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Kommen Eltern zur ersten Behandlung, so zeigt sich häufig der gleiche Ablauf:
Das kleine zarte Wesen beginnt unmittelbar, sich zu äußern. Der mächtigste Hebel, den es besitzt, ist das Schreien. Hierauf reagieren Eltern teils mit Verblüffung, teils mit Irritation. In der Qualität ist es ein hochfrequentes, mitunter pressendes Schreien.
Was dies bedeutet und wie Sie als Eltern dem auch in häuslicher Umgebung begegnen können, möchte ich zum Anlass für einige Zeilen nehmen.
Was ist passiert?
Stellen Sie sich vor, sie verstehen eine Sprache bislang wenig oder gar nicht. Sie werden sich emotional auf Ihr Gegenüber einstellen und mit Ihren Augen am Mund des Anderen kleben damit es zu einer Synchronisation kommt und ein kommunikativer Austausch statt finden kann.
Genau so machen es Babys. Befinden sie sich auf der gleichen Frequenz wie ihre Zuhörer, beginnen sie unvermittelt, sich auszudrücken. Dies kann schneller geschehen als uns Erwachsenen manchmal lieb ist. Wenn Sie dies wissen, werden Sie sich wie beim Erlernen einer Sprache verhalten: Sie werden es üben.
Darin möchte ich Sie bestärken.
Je öfter ein Raum zur Entfaltung geschaffen wird desto mehr kann sich Ihr Kind in seiner Sprache mitteilen. Auch wir erzählen unserem Umfeld nur wenn wir uns wohlfühlen und wir das Gefühl von Verstanden werden haben.
Damit dieser Weg gelingen kann, begleite ich alle Familien mehrfach durch diese Situation. Für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden, werde ich entsprechendes Material bereit halten.

Babykörpersprache

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Warum Traumatherapie bei Babies?

Auf der Reise in und durch das Leben nehmen wir alle unangenehme oder auch lebensbedrohliche Situationen, Schock oder Traumen auf sehr unterschiedliche Weisen wahr. Die meisten unserer emotionalen aber auch physischen Schmerzen haben ihren Ursprung in der frühen Lebensphase.

Da sich das kindliche Gehirn noch in der intensiven Entwicklungsphase befindet, können sie negative Einflüsse schneller überwinden als wir Erwachsene.
Auch heute sind perinatale Traumen noch nahezu ein Tabu. Dabei ist die frühkindliche Zeit Prägung für alles, was kommt: Wie wir mit Stress umgehen, wie wie mit Übergängen oder Abschied umgehen, wie wir essen, wie wir denken, sogar wie wir mit Intimität umgehen. Alles wird in einer kleinen Zone des Hirns namens Amygdala gespeichert. Hier werden Gefahrensituationen gesammelt und eine Reaktion ausgelöst.

Nehmen wir an, ein Erwachsener würde auf Grund eines Erlebnisses anfangen, zu weinen: Wir würden nicht darum bitten, aufzuhören oder „Schhhhh…., alles wird gut“ sagen. Wir würden die Geschichte erzählen lassen, um eine Besserung zu initiieren.

Wird ein Schmerz nicht ‚weggesperrt‘, können Kinder diesen überwinden und müssen sich weniger schützen, denn:
Wenn ein Baby leidet, leidet die ganze Familie.
(Quelle: Carlton Terry)

Ein herzliches Willkommen in meinem Blog

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In diesem Blog werde ich über aktuelle Themen in der Osteopathie, Hinweise zur Behandlung von Frauen, Müttern, Schwangeren, Babies, Geburtstraumen uvm. berichten.
Mit besten Wünschen für Ihre Gesundheit,

Anette Schulz
Heilpraktikerin
Praxis für klassische osteopathische Medizin und Naturheilverfahren

Kielmannseggstieg 5a
22043 Hamburg