Babykörpersprache

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Warum Traumatherapie bei Babies?

Auf der Reise in und durch das Leben nehmen wir alle unangenehme oder auch lebensbedrohliche Situationen, Schock oder Traumen auf sehr unterschiedliche Weisen wahr. Die meisten unserer emotionalen aber auch physischen Schmerzen haben ihren Ursprung in der frühen Lebensphase.

Da sich das kindliche Gehirn noch in der intensiven Entwicklungsphase befindet, können sie negative Einflüsse schneller überwinden als wir Erwachsene.
Auch heute sind perinatale Traumen noch nahezu ein Tabu. Dabei ist die frühkindliche Zeit Prägung für alles, was kommt: Wie wir mit Stress umgehen, wie wie mit Übergängen oder Abschied umgehen, wie wir essen, wie wir denken, sogar wie wir mit Intimität umgehen. Alles wird in einer kleinen Zone des Hirns namens Amygdala gespeichert. Hier werden Gefahrensituationen gesammelt und eine Reaktion ausgelöst.

Nehmen wir an, ein Erwachsener würde auf Grund eines Erlebnisses anfangen, zu weinen: Wir würden nicht darum bitten, aufzuhören oder „Schhhhh…., alles wird gut“ sagen. Wir würden die Geschichte erzählen lassen, um eine Besserung zu initiieren.

Wird ein Schmerz nicht ‚weggesperrt, können Kinder diesen überwinden und müssen sich weniger schützen, denn:
Wenn ein Baby leidet, leidet die ganze Familie.
(Quelle: Carlton Terry)

Wieder für Sie da

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„Was ohne Ruhepausen geschieht, ist nicht von Dauer“ (Ovid).

Nach der Sommerpause meldet sich Ihre Praxis des Vertrauens nun wieder zurück. Ab Montag, den 10. Juli bin ich für alle großen und kleinen Patienten wieder da. Und das nicht nur mit neuer Kraft sondern auch in neuem Gewand. Dank unseres neuen, barrierefreien Eingangsbereichs haben Sie nun ganz ohne Hindernis Zugang zur Praxis; ganz gleich ob mit Kinderwagen, Fahrrad, Rollstuhl oder Rollator.
Kommen Sie vorbei und machen Sie sich selbst ein Bild – ich freue mich auf Sie und Ihre Geschichte.

Ihre Anette Schulz

Infothema Embryologie II (Die Sinne)

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Ab etwa seinem 55. Lebenstag ist ein kleiner Embryo in der Lage, einzelne Teile seines Gesichtes wahrzunehmen. Es folgt ab der 12. Woche der ganze Körper, mit Ausnahme der hinteren und oberen Kopfpartie, die aus gutem Grund, verhältnismäßig berührungsunempfindlich bleiben. Steht das Kind unter Stress, können sich Berührungsängste, auffälliges Verhalten, Lernstörungen oder motorische Einschränkungen zeigen. Ebenfalls sehr früh, entwickelt sich der Gleichgewichtssinn des Kindes, welche ihn die Körperstellung im Raum wahrnehmen lässt. Einschränkungen hier lassen ihn seine Position nicht mehr richtig einschätzen, was zu einer veränderten Lage bei Geburt führen kann. Unterstützt werden können Mutter und Kind durch Behandlungen, die dafür sorgen, dass die Gebärmutter sich frei bewegen kann.
Das Sehen beginnt in den ersten 30 Tagen nach Augenanlage. Leidet das Kind an Kompressionen durch seine Lage im Bauch, kann es auch lange Zeit später Probleme mit der räumlichen Wahrnehmung, Schreiben oder Rechnen haben. Der Geruchssinn eines Kindes ist zwar komplett angelegt, wird aber erst nach Geburt durch die Duftdrüsen der Mutter aktiviert.
(Das Geburtstrauma – Norbert Neumann)

Infothema Embryologie I (Morphologie)

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Nach dem Verschmelzen von Samen und Eizelle, wandert die Zygote innerhalb weniger Tage in die Gebärmutter. Die Zellen beginnen sich zu vervielfältigen. Der Zellhaufen ist zu diesem Zeitpunkt bereits von einer Schutzhülle umgeben. Besteht der Zellhaufen aus bis zur 32 Einzelzellen, erlebt das kleine Bündel seine erste Geburt, denn es verlässt seine bisherige Höhle und nistet sich nun komplett in die Gebärmutterschleimhaut ein; umgeben von der eigentlichen Embryohülle. Kommt es in dieser Zeit zu Fehlbildungen, reagiert der Körper nach dem „Alles-oder-nichts-Gesetz“ und wird den Zellhaufen vor endgültiger Einnistung abstoßen (Das Geburtstrauma – Norbert Neumann).
Für werdende Eltern ein schwacher Trost: Die Natur praktiziert hier natürliche Auslese, sodass das stärkste und gesündeste Leben siegt.
Verläuft alles normal, wird ab Woche 3 die Entwicklung der ersten Organe stattfinden. Unglaublich aber wahr: Bereits um den 55. Tag der Schwangerschaft sind schätzungsweise 90 % aller benötigten Strukturen in ihrer Anlage vertreten (Das Geburtstrauma – Norbert Neumann) …ein fertiges Menschlein wächst heran.

Fortbildung

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Regelmäßige Fortbildungen sind selbstverständlich und erforderlich, um ein hohes Behandlungsniveau zu garantieren. Für die jüngsten Patienten besuche ich derzeit das nächste postgraduate Seminar:
„Geburt aus der Perspektive des Babys. Klinische Kompetenzen, Babys und Ihre Familien bei der Bewältigung von Geburtstraumata zu unterstützen.“

Matthew Appleton (GB): Eltern-Baby-Therapeut in Bristol, England und internationaler Dozent. Seine Arbeit bezieht sich auf die Pioniere der heutigen pränatalen Babytherapie. Sein Schwerpunkt ist die säuglingszentrierte Traumatherapie nach Schwangerschafts- und Geburtstraumatisierungen.
Die Stufen der Geburt werden üblicherweise durch die Erfahrungen der Mutter oder der Bedeutung des Geburtshelfers definiert. Dieses Modul beschäftigt sich mit der Geburt aus der Sicht eines Babys und zeigt, wie sie sich in vier bestimmte Stadien trennen lässt. Jedes einzelne Stadium hat seine eigenen physischen und psychologischen Konsequenzen. (Quelle: OSD)

Gesundheitsthema für Frauen: Befruchtung

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Gesundheitsthema Schwangerschaft: Befruchtung

Im nächsten Themenbereich `Schwangerschaft´ soll die Stunde 0 genauer beleuchtet werden: Die Befruchtung.
Was passiert in diesem Moment?
Wie kommt neues Leben zustande?
Was kann dies verhindern?

Kurz vor der Befruchtung läuft im Körper der Frau ein wahrer Krimi ab: Ca. 100 Millionen Samenfäden machen sich auf durch ein für sie eher feindlichen Milieu. Hierbei sterben bereits die allermeisten von ihnen ab. Wer überlebt, schlägt sich weiter bis zur Gebärmutter durch. Doch was nun? Ohne Hilfe geht’s nicht weiter und so sind sie auf die Lockstoffe im Bereich des Gebärmutterhalses angewiesen. Nur mit ihrer Hilfe können sie weiter bewegt werden. Aber – Das Ausruhen hat fatale Folgen: Der Schleim mit den Lockstoffen sortiert gnadenlos aus. Wer dem Test nicht Stand hält, fliegt raus. Übrig bleiben nur die Besten der Besten.
Nach diesem Wettkampf folgt der Nächste: Gerade einmal acht Stunden bleiben zur Befruchtung. Nur so lange ist die Eizelle befruchtungsbereit. Dem gegenüber stehen fünf Tage, die Spermien im Eileiter überleben können. Falls gerade keine Eizelle zur Stelle ist.
Was passiert jetzt mit dem Spermium, dass in die engere Auswahl kam? Nicht etwa das Schnellste siegt. Nein. Dasjenige, das am Stärksten auf Lockstoffe der Eizelle reagiert, macht das Rennen. Im Anschluss wird für die Konkurrenz der Weg versperrt. Während draußen Körper die Überbleibsel des Kampfes beseitigt, steuern im Inneren Ei und Samenzelle aufeinander zu und beginnen, alle nötigen Chromosome zu bilden: Der Beginn eines neuen Lebens.

Was kann diesen Krimi verhindern?
-Ein hormonelles Missverhältnis, welches sich negativ auf den Zyklus auswirkt.
-Eine abnorme Anlage der Eierstöcke, die die Eiproduktion negativ beeinflusst.
-Eine abnorme Anlage der Eileiter, die ein Ei nicht weitergeben können.
-Einengung oder Verschluss des Eileiters, was den Transport ebenfalls ver- oder behindert.
-Abnorme Anlage der Spermien oder eine organische Einschränkung.

Diese Eventualitäten müssen schulmedizinisch abgeklärt werden. Für nicht organische Ursachen (Altes Narbengewebe, abgeheilte Entzündungen, Blockaden, Stress…) kann der Weg zum Osteopathen sinnvoll sein.
Quelle Bild: Anette Schulz

Gesundheit für Frauen: Kinderwunsch

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Im ersten Thema meines Gesundheitsblogs möchte ich ein paar Informationen zum Thema Kinderwunsch zusammen tragen:

Es ist und bleibt ein Wunder: Die Entstehung neuen Lebens. Schon unter normalen Umständen kann es dauern bis `Frau´ schwanger wird. Dies erklärt sich durch die komplexen Abläufe und den jeweiligen Gesundheitszustand. Will es einfach nicht klappen, macht es Sinn, ärztlichen Rat zu suchen. Hierbei ist der Gynäkologe bzw. der Androloge für den Mann oder gleich das Kinderwunschzentrum der richtige Ansprechpartner.

Heutzutage bekommen Frauen ihr erstes Kind in deutlich höherem Alter. Eine rasche Empfängnis lässt sich zwischen 20 und 30 Jahren erwarten. Ab Mitte 30 nimmt schleichend die Hormonproduktion ab und nicht bei jedem Zyklus kommt es zu einem Eisprung. Dafür reifen ab 35 bisweilen 2 Eier gleichzeitig. Somit erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für eine Mehrlingsgeburt. Laut einer niederländischen Studie von 2006 zufolge um 50% im Vgl. zu einer 20jährigen.

Es gibt leider auch Erkrankungen, die das Paar auf den ersehnten Nachwuchs länger warten lassen können.

Bei der Frau: Endometriose, Eileiterschwangerschaft, Operationen an der Gebärmutter oä., Entzündungen, Myome, Störungen des Zyklus, Schilddrüsenunterfunktion, Chlamydien, immunologische Sterilität oder Rauchen.

Beim Mann: Orchitis (oft als Folge nach einer durchlebten Mumpsinfektion), Epididymitis, Hodentorsion, Varikozele, Tumore, Chlamydien, Leistenbruch, Narben im Bereich der Samenleiter, unzureichender Blasenverschluss oder Rauchen.

Natürlich sind dies nur Möglichkeiten. Oft liegt keine strukturelle Veränderung vor. Solange es sich um eine Funktionseinschränkung eine Organs handelt, kann Osteopathie helfen, diese zu beseitigen oder zumindest zu lindern, sodass es `von alleine klappt´. Ebenso denkbar ist eine begleitende Behandlung während der phasenweise sehr anstrengenden Zeit im Kinderwunschzentrum.