Körpertherapie

„Liebe (…) wird zur fundamentalen Lebensgrundlage jeder Kinderseele. Erst auf diesem Fundament können etwa die Säulen der Gesundheit wurzeln.“

Ruediger Dahlke/Vera Kaesemann

Unser aller Gesundheit ist geprägt von Erfahrungen. Der Beginn unseres Lebens und die damit verbundenen Erfahrungen verleihen uns eine Grundprägung (Beziehungen, Gewohnheiten, Gefühle, Entscheidungen, Antrieb). Gab es überwältigende Momente, kann es Erklärung für selbstbehindernde Verhaltensmuster auch im Erwachsenenalter sein. Seit gut 50 Jahren erkunden Experten pre- und perinatalen Stress, die einen Schock im Nervensystem und Gefühlsleben auslösen können.

Über Anamnese, Beobachtung und Setzen neuer Impulse, psychlogischer Natur, kann das Erlebte Stückchen für Stückchen neu verknüpft und losgelassen werden. Diese „psychologische Körpertherapie“ nutzt die Körpersprache, um Babys UND Erwachsenen zuzuhören. Dabei werden Bewegungsimpulse aufgenommen, in Relation zu den verschiedenen Lebensstadien gesetzt, teils spielerisch aufgearbeitet und die traumatische Geschichte somit komplettiert. Eltern erlernen die wirksame Begleitung ihres Babys.

Es interessiert Sie mehr dazu? Fachmann für Integrative (Baby-) Therapie Matthew Appelton erklärt anschaulich, warum Babies Koliken, Schlafstörungen, Unruhezustände haben können, es Stillproblemen gibt oder sie unter anhaltendem Schreien leiden können. 

Haben wir das Babyalter schon längst hinter uns gelassen, so haben bestimmte Einflüsse uns zu dem Individuum gemacht, das wir sind. Wiederkehrende Ängste, Unverträglichkeiten, Schmerzen, sich chronifizierende Krankheiten, lebhafte Träume, Suchtpotential, Schwierigkeiten, sich selbst zu überwinden, können ein Hinweis auf ähnliche Geschichten sein.