Babytherapie

Unser aller Gesundheit ist geprägt von Erfahrungen. Schwangerschaft und Geburt verleihen uns eine Grundprägung (Beziehungen, Gewohnheiten, Gefühle, Entscheidungen, Antrieb).

War dieses Ereignis überwältigend, kann es Erklärung für selbstbehindernde Verhaltensmuster im Erwachsenenalter sein. Seit wenigen Jahren sprechen Experten von pre- und perinatalem Stress, die einen Schock im Nervensystem und Gefühlsleben auslösen können.

Über Anamnese, Beobachtung und Setzen neuer Impulse, psychlogischer Natur, kann das Erlebte Stückchen für Stückchen neu verknüpft und losgelassen werden.

Wie gelingt Traumatherapie bei Babies und Kindern?

Wie viele Eltern kennen das: Das Baby schreit…gefühlt endlos. Manche schreien aus Angst oder Albträumen, Andere wegen wiederkehrender Infektionen, Ekzemen, Kopfschmerzen, Koliken oder Verdauungsproblemen. Und wieder Andere scheinen grundlos stundenlang zu schreien. Tag und Nacht. Die Nerven liegen blank. Verzweiflung und Überforderung machen sich breit.

Stellen Sie sich vor, all diese Kinder möchten eine Geschichte erzählen. Die Geschichte ihrer Geburt. Denn: Eine, für die Mutter, leichte Geburt kann, bedingt durch die gewaltigen Kräfte, ebenso überwältigend für ein so sensibles Wesen wie ein Baby sein, wie eine – de facto – komplikationsreiche Entbindung (zB.: Überforderung, Ausnahmesituation in der Schwangerschaft, verlorener Zwilling, Einleitung, Hilfsmittel, Kaiserschnitt, Nabelschnurkomplikationen, Lageanomalien).
Pre- und Perinataltherapie nutzt die Babykörpersprache, um Babys zuzuhören. Dabei werden Bewegungsimpulse aufgenommen, in Relation zu den Geburtsstadien gesetzt, spielerisch aufgearbeitet und die traumatische Geschichte somit komplettiert.

Babys fühlen, wenn wir ihre Sprache sprechen. Sie merken, dass ihnen Empathie entgegen gebracht wird. Auch den Eltern wird ihre Sprache und der Unterschied zwischen Bedürfnisweinen und Erinnerungsweinen näher gebracht, sodass der Teufelskreis durchbrochen werden kann.