Begleitung eines schreienden Babies

Kommen Eltern zur ersten Behandlung, so zeigt sich häufig der gleiche Ablauf:
Das kleine zarte Wesen beginnt unmittelbar, sich zu äußern. Der mächtigste Hebel, den es besitzt, ist das Schreien. Hierauf reagieren Eltern teils mit Verblüffung, teils mit Irritation. In der Qualität ist es ein hochfrequentes, mitunter pressendes Schreien.
Was dies bedeutet und wie Sie als Eltern dem auch in häuslicher Umgebung begegnen können, möchte ich zum Anlass für einige Zeilen nehmen.
Was ist passiert?
Stellen Sie sich vor, sie verstehen eine Sprache bislang wenig oder gar nicht. Sie werden sich emotional auf Ihr Gegenüber einstellen und mit Ihren Augen am Mund des Anderen kleben damit es zu einer Synchronisation kommt und ein kommunikativer Austausch statt finden kann.
Genau so machen es Babys. Befinden sie sich auf der gleichen Frequenz wie ihre Zuhörer, beginnen sie unvermittelt, sich auszudrücken. Dies kann schneller geschehen als uns Erwachsenen manchmal lieb ist. Wenn Sie dies wissen, werden Sie sich wie beim Erlernen einer Sprache verhalten: Sie werden es üben.
Darin möchte ich Sie bestärken.
Je öfter ein Raum zur Entfaltung geschaffen wird desto mehr kann sich Ihr Kind in seiner Sprache mitteilen. Auch wir erzählen unserem Umfeld nur wenn wir uns wohlfühlen und wir das Gefühl von Verstanden werden haben.
Damit dieser Weg gelingen kann, begleite ich alle Familien mehrfach durch diese Situation. Für mehr Sicherheit in den eigenen vier Wänden, werde ich entsprechendes Material bereit halten.

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