Einleitung II

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Im Folgenden möchte ich genannte Methoden aus Sicht des Kindes beschreiben.

Mögen eingesetzte Medikamente medizinisch notwendig sein, so soll wenigstens der Gedanke einen Moment Beachtung finden, dass sie den Geburtsimpuls eines Babys überschreiben und seine Physiologie verändern. Durch die Einleitung wird die Geburt deutlich verlängert und schmerzintensiviert. Sowohl Mutter als auch Kind sind auf diese extremen Schmerzen nicht ausgelegt.

Aus perinatalpsychologischer Sicht können sich folgende Komplikationen ergeben:

Es ist denkbar, dass ein Kind, das mit Hilfe von wehenfördernden Medikamenten geboren wurde zu einem späteren Zeitpunkt seines Lebens von Suchtmitteln angezogen wird (Drogen, Kaffee, Nervenkitzel jeglicher Art). Nicht selten sind es Persönlichkeiten, die gehetzt wirken, unter Strom stehen, sich vulkanartig präsentieren und ständig neue Herausforderungen suchen, da ihnen dieser Impuls zu Beginn seines Lebens verwehrt wurde. Auch zu beobachten ist, dass ein solches Kind im Verlauf seines Lebens zu einer widerspenstigen Persönlichkeit wird und alles in seinem Tempo macht weil es nicht noch einmal eine Form der Entmündigung erfahren möchte.

Oft stehen triftige Gründe für die Gabe genannter Medikament oder Maßnahmen. Jedoch sollte man sich der Konsequenzen für Mutter und v.a. auch für das Kind, welches nicht selbst entscheiden kann, bewusst sein. Sollte sich in den ersten Monaten oder gar Jahren ein selbstbehinderndes Persönlichkeitsmerkmal zeigen, kann das Kind über die Babytherapie wiedererleben, was geschah, sein Gehirn neue Verknüpfungen schaffen und das Erlebte dadurch loslassen.

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