Babykörpersprache

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Warum Traumatherapie bei Babies?

Auf der Reise in und durch das Leben nehmen wir alle unangenehme oder auch lebensbedrohliche Situationen, Schock oder Traumen auf sehr unterschiedliche Weisen wahr. Die meisten unserer emotionalen aber auch physischen Schmerzen haben ihren Ursprung in der frühen Lebensphase.

Da sich das kindliche Gehirn noch in der intensiven Entwicklungsphase befindet, können sie negative Einflüsse schneller überwinden als wir Erwachsene.
Auch heute sind perinatale Traumen noch nahezu ein Tabu. Dabei ist die frühkindliche Zeit Prägung für alles, was kommt: Wie wir mit Stress umgehen, wie wie mit Übergängen oder Abschied umgehen, wie wir essen, wie wir denken, sogar wie wir mit Intimität umgehen. Alles wird in einer kleinen Zone des Hirns namens Amygdala gespeichert. Hier werden Gefahrensituationen gesammelt und eine Reaktion ausgelöst.

Nehmen wir an, ein Erwachsener würde auf Grund eines Erlebnisses anfangen, zu weinen: Wir würden nicht darum bitten, aufzuhören oder „Schhhhh…., alles wird gut“ sagen. Wir würden die Geschichte erzählen lassen, um eine Besserung zu initiieren.

Wird ein Schmerz nicht ‚weggesperrt, können Kinder diesen überwinden und müssen sich weniger schützen, denn:
Wenn ein Baby leidet, leidet die ganze Familie.
(Quelle: Carlton Terry)

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