Infothema Embryologie II (Die Sinne)

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Ab etwa seinem 55. Lebenstag ist ein kleiner Embryo in der Lage, einzelne Teile seines Gesichtes wahrzunehmen. Es folgt ab der 12. Woche der ganze Körper, mit Ausnahme der hinteren und oberen Kopfpartie, die aus gutem Grund, verhältnismäßig berührungsunempfindlich bleiben. Steht das Kind unter Stress, können sich Berührungsängste, auffälliges Verhalten, Lernstörungen oder motorische Einschränkungen zeigen. Ebenfalls sehr früh, entwickelt sich der Gleichgewichtssinn des Kindes, welche ihn die Körperstellung im Raum wahrnehmen lässt. Einschränkungen hier lassen ihn seine Position nicht mehr richtig einschätzen, was zu einer veränderten Lage bei Geburt führen kann. Unterstützt werden können Mutter und Kind durch Behandlungen, die dafür sorgen, dass die Gebärmutter sich frei bewegen kann.
Das Sehen beginnt in den ersten 30 Tagen nach Augenanlage. Leidet das Kind an Kompressionen durch seine Lage im Bauch, kann es auch lange Zeit später Probleme mit der räumlichen Wahrnehmung, Schreiben oder Rechnen haben. Der Geruchssinn eines Kindes ist zwar komplett angelegt, wird aber erst nach Geburt durch die Duftdrüsen der Mutter aktiviert.
(Das Geburtstrauma – Norbert Neumann)

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